Zertifizierungen

Onkologiezentrum Mittelland behauptet 4. Platz im CH-Ranking

Das Onkologiezentrum Mittelland treibt den Zertifizierungsprozess für seine Tumorbehandlungszentren weiter voran. Zu den im Herbst 2017 neu von der Deutschen Krebsgesellschaft auditierten Einrichtungen zählen das Hautkrebszentrum, das uroonkologische Tumorzenturm sowie das Dysplasiezentrum. Insgesamt verfügen nun sechs Tumorbehandlungszentren über eine Vollzertifizierung. Das Brustkrebszentrum weist zusätzlich eine Re-Zertifizierung der europäischen Zertifizierungsgesellschaft «EUSOMA» auf.
Mit der Vollzertifizierung von insgesamt sechs Tumorzentren mit einem breiten Behandlungsspektrum gehört das Onkologiezentrum des Kantonsspitals Aarau (OZM) weiterhin zu den vier grössten zertifizierten Krebsbehandlungszentren der Schweiz. Gemäss Prof. Dr. Christoph Mamot, Vorsitzender des Onkologiezentrums Mittelland, wurden von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) neu neben dem Hautkrebszentrum, dem uroonkologischen Tumorzentrum sowie dem Dysplasiezentrum (Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs) auch die Vollzertifizierung für die Behandlung des Bauchspeicheldrüsenkrebses (Pankreaskarzinom) und die Re-Zertifizierung der bereits bestehenden Tumorzentren nach DKG erteilt. Das OZM des KSA verfügt damit über folgende Zertifikate:


  • Brustkrebszentrum
  • Gynäkologisches Krebszentrum (Gebärmutter, Gebärmutterhals, Eierstöcke, Scheide und Schamlippen) mit Dysplasiezentrum
  • Viszeralonkologisches Zentrum (Darm, Pankreas)
  • Hautkrebszentrum
  • Leukämie- und Lymphomzentrum
  • Prostatakrebs- und uroonkologisches Tumorzentrum (Hoden, Penis, Nieren, Harnblase)
Neben den DKG-Zertifizierungen ist das Brustkrebs­zentrum des KSA zusätzlich gemäss den strengen europäischen Richtlinien der EUSOMA (European Society of Breast Cancer Specialists) rezertifiziert worden. Die Zertifizierung umfasst das seit 2013 gemeinsam mit dem Kantonsspital Olten betriebene Brustzentrum Mittelland.

Erneuerung des HSM- Leistungsauftrages für die Behandlung von Schwerverletzten

Die Traumatologie des Kantonsspitals Aarau hat im Juni 2017 für weitere sechs Jahre einen Leistungsauftrag für die Behandlung von Schwerverletzten (Polytrauma-Patienten) im Bereich der Hochspezialisierten Medizin durch das HSM-Beschlussorgan erhalten. Die Zahlen zeigen, dass das KSA bezüglich der Patientenzahlen im vorderen Drittel der zwölf HSM-Zentren und bezüglich Lehre, Weiterbildung und Forschung an der Spitze der sieben nichtuniversitären Zentren liegt und sogar einige Unikliniken übertrifft. Das KSA gehört damit zu den wenigen Spitälern der Schweiz, die für die Abklärung und Behandlung solcher komplexen Fälle ausgerüstet sind. Ein so genanntes Polytrauma-Team, bestehend aus Vertretern der Chirurgie, Anästhesie und Radiologie, ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für den Notfall abrufbereit. Die erneute Zuteilung des Leistungsauftrages für die Behandlung von Schwerverletzten am KSA konsolidiere das generelle Engagement und die Position des KSA in der Hochspezialisierten Medizin und stärke den überregionalen Ruf des KSA als grosses Zentrumsspital, kommentierte CEO Dr. Robert Rhiner den Entscheid. Neben der Behandlung von Schwerverletzten verfügt das KSA über weitere HSM-Leistungsaufträge in folgenden Bereichen: grosse seltene viszeralchirurgische Eingriffe, pädiatrische Hämatologie/Onkologie, vaskuläre Erkrankungen des zentralen Nervensystems, hochspezialisierte Behandlung von Hirnschlägen sowie für die Neugeborenen-Intensivpflege.